Sollte Ihr Hund entlaufen sein und Sie ihn nun verzweifelt suchen, fällt dies prinzipiell nicht in den Kompetenzbereich eines Privatdetektivs. „Hundedetektive“ sind Personen, die ausschließlich auf die Sicherung verloren gegangener Tiere spezialisiert sind.

Wir wollen Ihnen auch keine falsche Hoffnung machen, manchmal ist Geduld der einzige Weg.

Allerdings kann auch eine großangelegte Suchaktion zum Erfolg führen.

Der Firmeninhaber dieser Detektei, Berufsdetektiv Ing. Andreas H. Nehyba ist selbst Besitzer mehrerer Hunde und kann Ihnen mit Rat und eventuell auch Tat, vor allem im Großraum Wien zur Seite stehen.

Hier einige Empfehlungen als Sofortmaßnahme:

  • ruhige bleiben und keine unüberlegten Handlungen;
  • Möglichst bei Tageslicht bekannte Wege und beliebte Gassi-Plätze abgehen, idealerweise gemeinsam mit einem „befreundeten“ Hund und den Hund rufen;
  • Es können natürlich auch „Suchtrupps“ zusammengestellt werden, wobei die Koordination betreffend der jeweiligen Suchgebiete wichtig ist;
  • Im Zuge der Suchalktionen Spaziergänger fragen und stärker frequentierte Stellen und Lokale wie Tankstellen, Schulen etc. informieren;
  • Suchplakate mit einem gut erkennbaren Foto des Tieres und der Auslobung eines Finderlohns anfertigen und aufhängen. Bitte geben Sie unbedingt Größe und Gewicht an, da dies auf den ausgehängten Fotos oftmals nicht erkennbar ist. Sofern der Hund gechipt und registriert ist und um keine Erpressungsversuche zu ermöglichen, ist zu überdenken, eine Telefonnummer angeben;
  • Möglichst viele Stellen wie die zuständige Jägerschaft (wichtig!), Gemeinde, Polizei oder Tierheime verständigen.
  • In sozialen Netzwerken wie Facebook einen Suchaufruf starten. Es gibt auch viele Seiten in Facebook, die sich auf die Suche nach vermissten Tieren spezialisiert haben. Wichtig ist neben einen Foto die Angabe besonderer Merkmale und Vorlieben des Hundes. Es ist auch wichtig diese Postings laufend und Anlassbezogen zu aktualisieren, um die anderen User über den aktuellen Stand (v. a. letzte Sichtung) zu informieren. Dies vergessen manche Hundebesitzer und andere User oder Freunde, die aktiv suchen, suchen dann an falschen Stellen.
  • Es ist generell wichtig, alle Sichtungspunkte penibel aufzuzeichnen;
  • Fehlt nach wenigen Tagen weiterhin die Spur zum Hund oder lässt er sich nicht einfangen, dann sollte man nicht länger Zeit verlieren. Dann ist es höchste Zeit, jemanden hinzuzuziehen, der auf die Sicherung entlaufener Tiere (eventuell mithilfe von Suchhunden!) spezialisiert ist.

WISSENSWERTES:  Die verbreitete Annahme, dass Hunde immer an den Ausgangspunkt ihres Entlaufens zurückkehren, ist nicht immer richtig  – oft nur bei wirklichen Streunern und Jägern. „Angsthunde“ zeigen dieses Verhalten in der Regel nicht, und wenn doch, geschieht das meist erst nach mehreren Tagen. Ein Hund, der sich in einer fremden Situation befindet, fühlt sich von seinen Instinkten her in Gefahr. Alle Sinne sind in daher in absoluter Alarmbereitschaft. Hört er Schritte, Stimmen, Menschen, die vielleicht sogar seinen Namen rufen und die auf ihn zukommen, wird er darin keine Erlösung sehen, sondern sich angegriffen fühlen und fliehen, sich im schlimmsten Fall immer weiter zurückziehen.