Rechtsgrundlage im „Anti-Stalkinggesetz“:

Beharrliche Verfolgung §107a.

(1) Wer eine Person widerrechtlich beharrlich verfolgt (Abs. 2), ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr zu bestrafen.

(2) Beharrlich verfolgt eine Person, wer in einer Weise, die geeignet ist, sie in ihrer Lebensführung unzumutbar zu beeinträchtigen, eine längere Zeit hindurch fortgesetzt 1. ihre räumliche aufsucht, 2. im Wege einer Telekommunikation oder unter einer Verwendung eines sonstigen Kommunikationsmittels oder über Dritte Kontakt zu ihr herstellt, 3. unter Verwendung ihrer personenbezogenen Daten Waren oder Dienstleistungen für sie bestellt oder 4. unter Verwendung ihrer personenbezogenen Daten Dritte veranlasst, mit ihr Kontakt aufzunehmen.

In folgendem, zum Download bereit gestellten Urteil des Obersten Gerichtshofes sehen Sie maßgebliche Aspekte des Stalking-Tatbestandes: 

Tatbestandsmerkmale Stalking

Zum Download finden Sie hier auch ein exemplarisches Urteil des Obersten Gerichtshofes betreffend Stalking, welches eine einstweilige Verfügung nach sich gezogen hat:

Stalking – EV nach § 382g EO (hier- 15 SMS monatlich über eineinhalb Jahre sowie telefonischer Kontakt mit Mutter des Antragstellers)

Anonyme Telefonanrufe:

Sollten Sie mit permanenten Telefonanrufen konfrontiert sein, bei denen die Rufnummer nicht erkennbar ist, stehen wir zu Ihrer Verfügung, um Telefonnummer und Identität herauszufinden.

Protective Intelligence:

Das Evaluieren aus Tätersicht von im Social Media wie Facebook und im Internet gespeicherter Daten, die Stalking ermöglichen oder erleichtern können.

Weitere Delikte, bei denen eine Detektei unter Umständen helfen kann:

  • Nötigung
  • Drohung und gefährliche Drohung
  • Üble Nachrede
  • Beleidigung
  • Datenbeschädigung
  • Kreditschädigung
  • Verleumdung
  • Briefschutz
  • Bildnisschutz